|
Die Lösung ist immer einfach, man muß sie nur finden. Alexander Solschenizyn
Aktuelles
Gelebter Austausch von Wirtschaft und Politik
(Düsseldorf, 23.05.2007) – Beim Know-how-Transfer (KHT) der Wirtschaftsjunioren NRW trafen am 22. und 23. Mai 2007 in Düsseldorf 57 Abgeordnete des NRW-Landtages mit 57 Wirtschaftsjuniorinnen und – junioren aus ganz NRW zusammen – unter ihnen zwei Lipper Wirtschaftsjunioren und zwei Mitglieder des Landtags. Sinn des Know-Transfers ist es, den Kontakt der Politik und der jungen Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen zu intensivieren, den direkten Austausch zu fördern und nicht zuletzt die Arbeit des jeweiligen Gegenübers persönlich und unmittelbar kennen zu lernen.
Wirtschaft und Politik sind im Gespräch - wissen aber zuwenig voneinander. Der Alltag des jeweils Anderen bleibt meist schemenhaft und abstrakt. Der KHT des Landesverbandes der Wirtschaftsjunioren in Nordrhein-Westfalen schließt hier eine Erfahrungslücke. Sie verhilft sowohl den Parlamentariern als auch den jungen Unternehmern und Führungskräften, die gegenseitigen Positionen aus eigenem Erleben besser zu verstehen. So relativiert sich dann auch schnell so manches Vorurteil, das man sich im Vorhinein gebildet hat.
Die jungen Unternehmer und Führungskräfte aus dem Kreis der Wirtschaftsjunioren begleiteten vorwiegend Landtagsabgeordnete aus Ihrem Heimatwahlkreis zwei Tage – am 22. und 23. Mai 2007 - bei deren politischem Tagesgeschäft. Im Gegenzug werden die Abgeordneten die jeweiligen Unternehmen der Wirtschaftsjunioren zu einem späteren Zeitpunkt besuchen.
Von den Wirtschaftsjunioren Lippe begleitete Beate Calow den Landtagsabgeordneten Hubert Schulte von der CDU-Fraktion, Thomas Werning traf sich mit Reiner Priggen von der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Sie nahmen so die Gelegenheit zu ihrem jeweiligen individuellen Know-how-Transfer in Düsseldorf wahr. Es entstand ein wertvoller Kontakt und ein Erfahrungsaustausch, der in Zukunft wohl auch Eingang in die Arbeit des jeweiligen Gegenübers finden wird.
Für beide Seiten bildet der KHT oft die einzige Gelegenheit, die jeweils andere Erfahrungswelt näher kennen zu lernen. Im besten Fall fließen die gewonnenen Kenntnisse um unternehmerische Realitäten sehr bewusst in politische Entscheidungsprozesse ein, sind umgekehrt die Unternehmer nach ihrem Besuch geduldiger mit der Politik, und entwickeln ein Verständnis dafür, wie ihre politischen Vorstellungen Eingang in die parlamentarischen Prozesse finden können.
Neben dem zweitägigen, eigentlichen Know-how-Transfer fand am Abend des 22. Mai im Forum Kultur/Wirtschaft in Düsseldorf eine Podiumsdiskussion mit allen im Landtag vertretenen Fraktionen und den Wirtschaftsjunioren zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ statt.
Zum Abschluss traf man sich am darauffolgenden Mittwoch, 23. Mai, zu einem parlamentarischen Abend im Landtagsgebäude.
Auf Bundesebene findet ein solcher Know-how-Transfer bereits seit 13 Jahren erfolgreich statt. Der Know-how-Transfer mit dem NRW-Landtag wird nach diesem gelungenen Auftakt sicherlich auch in den nächsten Jahren eine Fortsetzung finden.
Zurück zur Übersicht
|