Facebook manipulierte Newsfeeds – Sind die Nutzer zu Recht empört?

Geschrieben von am 1. Juli 2014 | Abgelegt unter sonstiges

Facebook-Nutzer sind über eine Studie empört, die im Jahr 2013 für eine Woche die Newsfeeds von knapp 690.000 Nutzern der englischsprachigen Facebook-Version manipulierte.

Bei dem Experiment sollte erforscht werden, wie sich positive und negative Emotionen in Netzwerken ausbreiten. Entsprechend wurden für Nutzer die Einträge ihrer Facebook-Freunde vorgefiltert.

Ergebnis der Studie:

Menschen, die mehr positive Nachrichten sahen, neigten eher dazu selbst Einträge mit positivem Inhalt zu veröffentlichen – und umgekehrt.

Inwieweit ist eine solche Manipulation der Anzeige in Wirklichkeit eine Manipulation der User?

So funktioniert das Ganze:

Es wurden laut Studie über 3 Millionen Einträge von einer Software ausgewertet, die per Wortanalyse die Emotion zuordnete.

Das brachte neben Kritik an der ethischen Seite des Experiments auch Zweifel an der Aussagekraft der Studie: So verwies das Psychologie-Blog „Psych Central“ auf Schwierigkeiten der verwendeten Software, die Stimmung eines Eintrags nur anhand einzelner Wörter zuzuordnen. Es wurden offenbar schlichtweg positiv und negativ konnotierte Begriffe maschinell ausgewertet. Die verwendete Software jedoch könne viele Feinheiten der Sprache wie Verneinungen etc. nicht korrekt auswerten. Damit ist also die Gültigkeit der Ergebnisse zu hinterfragen.

Darf Facebook eine solche Studie ohne das Wissen der Nutzer starten?

Facebooks Datenschutzregeln erlauben ein derartiges Vorgehen.

Gibt es Unterschiede der Studie zu den A/B-Tests, welche die eigene (zu testende Umgebung/Internetseite) anpassen um den User abschlussfreudiger zu stimmen?

Beim A/B-Testing erstellt man 2 (oder mehr) verschiedene Testversionen einer Webseite um zu testen, mit welcher Version man sein Ziel (z.B. Produktverkäufe, Anmeldungen etc.) besser erreicht. Google beispielsweise testet so permanent die Suchseite und die Suchergebnisseite.

Der Besucher wird über einen bestimmten Zeitraum (per Zufall!) auf diese Seiten verteilt. Damit kann man analysieren, welche der Seiten zu der höheren Konversionsrate führt; also zu vergleichsweise mehr Verkäufen, niedrigeren Absprungraten …

Die erfolgreiche Version wird dann dauerhaft implementiert um später eventuell erneut gegen eine weitere Variante getestet zu werden.

Macht es tatsächlich einen Unterschied wenn man das Layout/die Gestaltung oder die Themen anpasst?

Selbst kleine Veränderungen im Design und Aufbau einer Webseite können dabei zu großen Unterschieden führen.

Im Kontext:

Sind wir Versuchskaninchen und wird die „ethische-Grenze“ oftmals überschritten?

Wenn ja: Wie weit kann man sich vor solchen Manipulationen schützen und diese erkennen?

Fakt ist, dass knapp 700.000 Facebook-Nutzer nicht wussten, dass ihr Newsstream (indirekt Ihre Emotionen) eine Woche lang manipuliert wurden.

Laut Nutzungsbedingungen von FB ist ein solches Vorgehen durchaus legal. Solche „Tests“ sollen der Weiterentwicklung der Plattform dienen.

Allgemein gesprochen würde man das Experiment dem sogenannten Social Engineering zuordnen; also dem Beeinflussen und Ausspionieren von Verhaltensweisen im Interesse des Unternehmens.

Entscheidend ist dabei aber auch immer der Aspekt der betroffenen Nutzer, die davon nichts wussten.

Hierzu verweist Facebook auf die Nutzungsbedingungen; die Forscher der Studie behaupten in ihrer Publikation, dieses Einverständnis habe vorgelegen.

Durch diese Tests werden wohl soziale Manipulationsmöglichkeiten der  Netzwerke  deutlich und als Nutzer stellt man sich natürlich die Frage was Facebook, aber auch google oder beispielsweise die Nachrichtenseiten-/sendungen  noch alles können – wenn sie wollen!?

Die Studie als Volltext finden Sie unter: www.pnas.org/content/111/24/8788.full

 

 

Unterstützung im Büro

Geschrieben von am 1. Juli 2014 | Abgelegt unter sonstiges

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Kunden,

seit 1998 biete ich strategische Beratungen im Bereich Internetmarketing und Datenschutz an.

Um meinen Service für Sie noch besser optimieren zu können, freue ich mich, Ihnen meine neue Mitarbeiterin Frau Rosenberg-Brandt vorzustellen.

Sie ist seit Mai diesen Jahres für mich tätig.

Frau Rosenberg-Brandt unterstützt mich im Back-Office bereich; also bei allen anfallenden Bürotätigkeiten sowie beim Erstellen von Blogbeiträgen und Internetrecherchen.

Ich wünsche Frau Rosenberg-Brandt einen guten Start, viel Freude an ihrem neuen Wirkungskreis und freue mich auf eine vertrauensvolle und produktive Zusammenarbeit.

Ihr
Thomas Werning

 

Hiermit möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich kurz bei Ihnen vorstellen:

Mein Name ist Esther Rosenberg-Brandt, bin 37 Jahre alt und gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte.  Ich bin verheiratet und habe 2 Kinder.

In meiner Freizeit bin ich als Trainerin einer Handball-Damenmannschaft tätig.

Ich habe mehrere Jahre in einer bekannten überörtlichen Kanzlei gearbeitet und dort alle anfallenden Sekretariatsaufgaben erledigt.

Seit einiger Zeit arbeite ich für Herrn Werning und freue mich, ihn bei seiner Arbeit unterstützen und zum weiteren Erfolg seines Unternehmens beitragen zu können.

Ich freue mich, Sie demnächst einmal  telefonisch oder persönlich kennenzulernen.

Mit freundlichen Grüßen

E. Rosenberg-Brandt

Google erkennt Eltern – Neue Ausrichtungsmöglichkeit in Google AdWords

Geschrieben von am 27. Juni 2014 | Abgelegt unter sonstiges

Derzeit können in einigen Google AdWords Konten die Kampagnen/Anzeigen im Google AdWords Displaynetzwerk zielgerichtet an Eltern ausgeliefert werden oder diese als Zielgruppe ausgeschlossen werden. Neben den bisherigen Möglichkeiten wie Suchbegriffe, Interessengebiete, Alter und Geschlecht gibt es nun bei einigen Google AdWords Konten erstmals als Anzeige-Kriterium auch den Elternstatus: Eltern/keine Eltern/unbekannt. Die Informationen darüber wie der Elternstatus ist erhält Google aus dem Suchverhalten des Nutzers.

Bild Kopie

 

Interessante weitere Informationen:

Tipps zu Google AdWords

Artikel zu Big Data und der Versuch die Schwangerschaft geheim zu halten

Übersicht der eigenen Anzeigeneinstellungen bei Google

GOOGLE ADWORDS TIPP – #3

Geschrieben von am 16. Juni 2014 | Abgelegt unter sonstiges

Der heutige Tipp:

„Über die Keywords bestimmen Sie die thematische Zuordnung Ihrer Kampagnen und Ihrer Zielgruppe. Machen Sie ein Brainstorming und fragen Sie Ihre Kunden. Hier droht häufig Betriebsblindheit!“

Mehr dazu im nachfolgenden PDF:

Thomas-Werning_Google-Adwords-Tipp03 (pdf)

Und für alle die etwas mehr wissen möchten gibt es am 18.06.2014 das nächste Google AdWords Tagesseminar.

 

Wie sind Eure Erfahrungen im Umgang mit Google AdWords?

Habt Ihr Tipps die Ihr gerne vorstellen möchtet oder Fragen zur Optimierung?

 

 

E-Mail Passwörter und Identitätsdiebstahl

Geschrieben von am 7. April 2014 | Abgelegt unter Datenschutz, Internetmarketing

Derzeit überschlagen sich wieder die Meldungen, das es wieder 18 Millionen von Identitätsdiebstahl betroffene E-Mail-Adressen gibt.

Hierbei wird oft nicht “E-Mail-Adressen” geschrieben sondern direkt “E-Mail-Postfächer”.

Ebenso wird häufig auf angeblich sichere Mailanbieter verwiesen welche eine Verschlüsselung einsetzen (gemeint ist meist ein Abruf der Mails per SLL).

Beides sind leider einfach sehr schlichte, und in der Sache falsche Aussagen.

Was ist passiert?
Es wurde eine (oder mehrere) Datenbanken gestohlen in denen Mailadressen als Benutzernamen gespeichert waren. Diese waren wohl, ebenso wie die Passwörter, unverschlüsselt.

Da die Mailadresse häufig als Benutzername verwendet wird und die Benutzer meist identische Passwörter für verschiedene Dienste nutzen, ist die die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, sich mit diesen Daten auch an anderen Stellen einloggen zu können und das entsprechende Konto bei facebook, google+, ebay, amazon, paypal, … übernehmen zu können. Somit also die Identität dort zu stehlen bzw. im falschen Namen einzukaufen.

Das kann natürlich auch das E-Mailkonto selbst betreffen wenn hier auch das gleiche Passwort verwendet wird.

Nun wird überall empfohlen, die Passwörter zu ändern und auf sichere Mailanbieter zu wechseln. Grundsätzlich eine gute Idee, aber nur ein halber Ansatz.

Ich halte folgendes für wichtig:

Das Passwort für das E-Mailkonto sollte immer komplex sein und nur für diesen Zugang verwendet werden. Eine SSL Verschlüsselung ist gut, hilft hierbei aber überhaupt nicht weiter. Auch ist eine SSL Verschlüsselung keine Verschlüsselung der Mail. Nur der Transport vom eigenen Konto auf den eigenen Rechner wird geschützt. Der restliche (und damit überwiegende) Transportweg erfolgt unverschlüsselt.

Nutzen Sie, wo es wichtig und möglich ist, eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Das geht bspw. bei facebook, google, paypal, Banken,… Hier müssen Sie neben dem Passwort noch eine weitere Information eingeben welche meist nur begrenzt gültig ist. Bspw. eine SMS oder eine Zahl über den Google Authenticator.

Hier kann man übrigens schauen ob die Adresse evtl. irgendwo gelistet war oder ist: https://haveibeenpwned.com/

Übrigens: Es gibt jetzt auch Dienste, die möchten die E-Mailadresse/Benutzernamen UND das Passwort wissen zur Überprüfung. So etwas sollte man natürlich niemals (<- da steht NIEMALS!!!) machen. Solche Seiten erhalten dann genau die Informationen welche man verbergen möchte.

GOOGLE ADWORDS TIPP – #02

Geschrieben von am 17. März 2014 | Abgelegt unter Google

Regelmäßig wird es, von nun an, Tipps zur Optimierung von Google AdWords Konten geben.

Der heutige Tipp:
„Google bietet viele Möglichkeiten die Anzeigen auffälliger zu gestalten und mehr als nur Text zu hinterlegen. Gestalten Sie Ihre Anzeigen und heben Sie sich aus der Masse heraus – nutzen Sie Anzeigenerweiterungen.“

Mehr dazu im nachfolgenden PDF:

Thomas-Werning_Google-Adwords-Tipp02 (pdf)

Und für alle die etwas mehr wissen möchten gibt es am 25.03.2014 das nächste Google AdWords Tagesseminar.

 

Wie sind Eure Erfahrungen im Umgang mit Google AdWords? Habt Ihr Tipps die Ihr gerne vorstellen möchtet oder Fragen zur Optimierung?

 

 

GOOGLE ADWORDS TIPP – #01

Geschrieben von am 17. Februar 2014 | Abgelegt unter Google

Regelmäßig wird es, von nun an, Tipps zur Optimierung von Google AdWords Konten geben.

Der heutige Tipp:
„Keine Google AdWords Kampagnen sollten zeitgleich im Suchnetzwerk und im Displaynetzwerk aktiv sein. Benennen und strukturieren Sie Ihre Kampagnen und Anzeigengruppen sinnvoll.“

Mehr dazu im nachfolgenden PDF:

Thomas-Werning_Google-Adwords-Tipp01 (pdf)

Und für alle die etwas mehr wissen möchten gibt es am 25.03.2014 das nächste Google AdWords Tagesseminar.

 

Wie sind Eure Erfahrungen im Umgang mit Google AdWords? Habt Ihr Tipps die Ihr gerne vorstellen möchtet oder Fragen zur Optimierung?

 

 

Tracking ist nur die Spitze – verändern von Inhalten das Problem

Geschrieben von am 23. Dezember 2013 | Abgelegt unter sonstiges

Es geht um viel mehr, nämlich das ändern von Inhalten.

Hier wird berichtet, wie eine Internetseite verändert angepasst wird um Bandbreite zu sparen: http://www.zdnet.de/41515603/internet-per-umts-so-faelschen-deutsche-provider-webinhalte/

Was ist mit Preisen die je nach Gerät angepasst werden (wobei hier immerhin nicht ein Dritter tätig wird). Schließlich weiss der Seitenbetreiber, dass Kunden mit einem Tablet durchaus mehr ausgeben als Besucher die mit ‘nem PC kommen.  Und wer vergleicht die Preise schon auf unterschiedlichen Geräten…

Und was ist mit den Geheimdiensten und deren technischen Möglichkeiten?

Zur Pressemitteilung des ULD zu IP-Adressen–in Verbindung mit Pornoabmahnungen

Geschrieben von am 16. Dezember 2013 | Abgelegt unter sonstiges

Das ULD (Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein) schreibt in seiner aktuellen Pressemitteilung zu IP-Adressen in Verbindung mit den Streaming Abmahnungen:

“Dieser Fall zeigt, dass IP-Adressen hoch relevant sind. Bisher ist unklar, wie die abmahnenden Stellen an die IP-Adressen gelangt sind. Es ist jedenfalls möglich, über eingerichtete Umleitungen und Werbenetzwerke an IP-Adressen von Nutzern und deren Klickverhalten zu kommen, um diese Daten ggf. für Betrug zu verwenden. Das Beispiel widerlegt die immer noch verbreitete Behauptung, IP-Adressen seien quasi anonym, es bestehe ohnehin kein Interesse daran, konkrete Personen könnten nur mit unverhältnismäßigem Aufwand einer konkreten Person zugeordnet werden. Richtig ist: IP-Adressen müssen als personenbeziehbare Daten umfassend vom Datenschutzrecht geschützt werden.”

Hierbei ist die IP-Adresse doch gar nicht relevant. Relevant ist doch die Adresse des Anschlussinhabers, nicht aber desjenigen der vermeintlich eine Verbindung zu einem Streamingangebot aufgebaut hat.
Es zeigt doch gerade, dass die IP-Adresse als einzelnes völlig anonym ist und nur durch einen richterlichen Beschluss um Anschlussinhaberdaten angereichert werden kann.

Hier liegt es nun sicherlich auch an den Aufsichtsbehörden, aufzuklären wie und warum die personenbezogenen Daten der Anschlussinhaber weitergegeben wurden und warum diese Hürde des Aufwandes so abgesenkt werden konnte.

Das ULD schreibt: “IP-Adressen müssen als personenbeziehbare Daten umfassend vom Datenschutzrecht geschützt werden.”

Ich finde, wir haben verschiedene Gesetze zum Schutz personenbezogener Daten. Diese gilt es umzusetzen und zu kontrollieren.

 

Nichtsdestotrotz sind die weiteren Empfehlungen in der Pressemitteilung richtig und sollten beachtet werden.

 

Weitere Informationen:

Abmahnwelle zeigt: IP-Adressen-Schutz ist wichtig – ULD gibt Tipps und warnt vor Trittbrettfahrern

Das Geschäft mit der Angst – mit einer “großen Lüge” und unter Ausspielung eines überforderten Gerichtssystems kann man leicht Millionen machen!

 

 

 

kerzenwitz

Geschrieben von am 9. November 2013 | Abgelegt unter sonstiges

 

Treffen sich 2 Kerzen.
Sagt die eine:”Ich bin grade voll glücklich.”
Dann fragt die andere:”Warum?”
Dann antwortet die eine”Ich hab ne neue Flamme!”

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