Derzeit kocht die Diskussion ja etwas hoch.

Google sagt immer mal wieder das die Daten aus verschiedenen Quellen nicht zusammengeführt werden – und selbsternannte Datenschützer sagen dann: „Aber sie könnten….“.

Ja, sie hätten die technische Möglichkeit – ebenso wie die Briefzusteller, die Banken, der Zugangsprovider, …

 

Der Ausschuss für Handel und Energie im US-Repräsentantenhaus hat inzwischen die Antworten von 25 der insgesamt 33 in Sachen „Datenschutz“ angeschriebenen Unternehmen veröffentlicht. Eines davon stammt von Google

Dort wird u.A. gefragt, ob es dem Unternehmen möglich wäre, die Internet-Nutzung eines Anwenders über mehrere Dienste oder Anwendungen hinweg in Verbindung zu bringen, um maßgeschneiderte Internet-Werbung zu liefern.

Hier müsste nun Google Analytics erwähnt werden, wenn diese Daten für Werbezwecke genutzt würden. Die Antwort von Google ist, wie eigentlich schon bekannt sein sollte: „Google setzte keine Daten für Werbezwecke in Beziehung, die mit unseren verschiedenen Produkten gewonnen wurden“.

Man muss es Google einfach glauben. Alternativ hat ja auch jeder die Möglichkeit Google nicht zu nutzen und auf eine andere Suchmaschine zu wechseln. (welche?)

Ich für meinen Teil vertraue Google da ebenso (viel oder wenig) wie meinem Briefzusteller und meiner Bank. Diese Unternehmen können es sich ebensowenig wie Google leisten das Vertrauen der Nutzer zu verlieren.

ABER: Man sollte natürlich wissen welche Daten wo und wie preisgegeben werden. Das bedeutet aber sich selber aktiv zu informieren und nicht auf „Schützer“ zu setzen die schnell zu „Zensoren“ werden könnten.

 

Antwort an den Ausschuss für Handel und Energie im US-Repräsentantenhaus

Bericht der Washington Post

Das Problem: Datenschützer prüfen die Rechtmäßigkeit von Google Analytics.

Schreiben an Google und Pressemeldungen des ULD

Meldung zum Datenschutz bei Google Analytics von Google