Es hat auf mich, in Datenschutzdiskussionen, derzeit leider oft den Eindruck (wobei ich da wahrscheinlich auch etwas überempfindlich bin mittlerweile) das facebook, google und Co. per se böse sein müssen da es sich um amerikanische Unternehmen handelt die Geld verdienen möchten.

Ist dies bei einigen Datenschützern evtl. auch aus Ihrer Entwicklung gegeben?
68er welche sich in den 80ern mit Datenschutz befasst haben und sich auf die neuen Medien nicht einlassen möchten.

„Damals“ ging es bei der informationellen Selbstbestimmung hauptsächlich darum, dem Staat (und Unternehmen) grenzen aufzuzeigen welche Daten erhoben werden dürfen. Es hatte niemand solche Möglichkeiten wie heute, sich selbst darzustellen und seine Meinung so weitreichend zu äußern. Aber auch das ist ein Teil von informationeller Selbstbestimmung! Schon 2008 hatte ich den Blogeintrag „Informationelle Selbstbestimmung“ oder „Informationelle Bevormundung“ geschrieben.

Ich freue mich auf Diskussion, Anregungen und Meinungen.