Sehr interessante Informationen zum Stand der Datenschutzdiskussionen bei Internetdiensten liefert der Messebericht der eMetrics Marketing Optimization Summit von Thomas Brommund.

Neue Erkenntnisse gab es eigentlich nicht. Die Fronten sind klar abgesteckt und Lösungsvorschläge, wie ich z. B. einem anonymen Besucher ein Opt-Out anbieten soll, wenn ich doch nicht wissen darf wer er ist und er keine Cookies akzeptiert, gab es auch nicht. Hier sieht sich der Datenschutz allerdings auch nicht in der Pflicht Vorschläge zu unterbreiten.

Ja, auch mir scheint das gerade der letzte Satz bei vielen Datenschutzthemen von “Datenschützern” gerne ausgelebt wird (Nicht alle, es gibt durchaus auch interessante und praktische Ansätze auch von Datenschützern).

Letztendlich muss ich leider sagen, dass die Diskussionen nur die verhärteten Fronten aufgezeigt haben, aber keine praktikablen Lösungswege. Für den Site-Betreiber wächst in zunehmenden Maße die Rechtsunsicherheit und es entsteht der Eindruck, dass dies durchaus von den Datenschützern gewollt ist, um weiterhin auf technisch niedrigem Niveau polemisieren zu können.

Das sehe ich ganz ähnlich. Nicht nur die Datenschützer müssen aufklären was Datenschutz ist, sondern auch die Datenverarbeiter müssen den Datenschützern erklären warum, wie und welche Daten verarbeitet werden. Es gibt dermaßen viele Halbwahrheiten, Gerüchte und Unkenntnis die Basis für (unsinnige) Diskussionen liefern….

 

Der ganze Besuchsbericht ist hier zu lesen:

http://www.smartmetrics.de/2011/04/11/emetrics-2011-ein-messebericht/