Ich persönlich möchte derzeit gar nicht viel zu der Diskussion schreiben da ich persönlich diese als absolut weltfremd und überzogen betrachte. Bleibt eigentlich nur noch die Konsequenz, das Internet in Deutschland wieder auf den Stand von 1996 zu bringen oder gleich ganz Offline zu gehen und eine Art Ruhezone einzurichten. Vielleicht für die Mitarbeiter der Unternehmen die dann weiterhin im Netz aktiv sind aber eben in den Ländern um Deutschland herum Ihre Steuern zahlen. Und Nein, ich meine nicht, dass Steuern zu zahlen es rechtfertigt gegen Gesetze zu verstoßen. Ich halte nur die Auslegungen des BDSG zum Thema soziale Netzwerke bzw. Internet für nicht zeitgemäß und realitätsfremd. Wer empfiehlt in einem sozialen Netzwerk nicht seinen Klarnamen zu verwenden, hat soziale Netzwerke einfach nicht verstanden und sollte sich nicht dazu äußern.

Nun ja, ich auf auf eine europäische Überarbeitung…

Hier nun die Quellen zu insbesondere rechtlichen Bewertungen und Diskussionen:

https://www.datenschutzzentrum.de/facebook/

http://klawtext.blogspot.com/2011/08/facebook-button-verboten-bugeld-droht.html

http://www.pottblog.de/2011/08/19/video-fanpages-bei-facebook-datenschutzwidrig-interview-mit-moritz-karg-vom-unabhangigen-landeszentrum-fur-datenschutz-uld/

http://socialmediarecht.wordpress.com/2011/08/19/wichtig-schleswig-holsteinisches-datenschutzzentrum-droht-mit-busgeldbescheiden-fur-verwender-von-facebook-social-plugins-und-fanpages/

http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/08/19/schleswig-holstein-bald-facebook-freie-zone/

 

In der Diskussion vieleicht auch beachtenswert:

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Grundgesetz, Artikel 2