Henning Tillmann beschreibt in seinem Blog sehr schön, warum eine 2-Klick-Lösung wie für den facebook-„gefällt-mir“ Button u.A. gefordert, mit dem derzeitigen Internet nicht zusammengeht.

PrivacyImg - Ein interaktives Beispiel. Konfiguration ueber http://tilli.me/privacyimg

Vor allem diesem Absatz kann ich nur voll zustimmen:

2-Click-Social-Media-Buttons sind keine Lösung

heise.de hat auf seiner Website eine 2-Klick-Lösung eingeführt, die viele andere Websites übernommen haben. Damit ist es möglich, die Funktionalität von Facebook & Co erst nach einem Klick zu aktivieren (Opt-In). Doch konsequenterweise müsste auch jede Grafik, jede Werbeanzeige (die es auf heise.de auch gibt), erst per Opt-In des Besuchers bzw. der Besucherin aktiviert werden. Werden beispielsweise  AdWords eingebunden, werden ebenfalls IP und Identifikationsmerkmale (Cookies) an übertragen, die u. U. mit einem eingeloggten -Konto abgeglichen werden können. Da frage ich mich: Warum soll dies bei Facebook untersagt werden, bei  aber nicht? Und wie sieht es mit Einbindung von YouTube-Videos oder Flickr-Bildergalerien aus? Bei beiden werden ebenfalls per Skripte fremde Serverinhalte eingebunden, die ein Bewegungsprofil ermöglichen. Konsequenterweise müsste auch dies nur per Opt-In, also Zwei-Klick-Lösung eingebunden werden.