Digital ist Chefsache

Hand aufs 💗. Haben Sie Ihre digitale Vision vor Augen? Und kennen auch bereits alle Beteiligten Ihr Zukunftsbild?

Spielen KI und Algorithmen eine Rolle, werden Sie bereits vermehrt aus dem Marketing damit konfrontiert? Fühlen Sie sich persönlich mit dem nötigen Know-How ausgestattet oder kommen Sie an Ihre Grenzen?

Bild zum Beitrag Digital ist Chefsache Hafen in Dänemark

Hand aufs 💗. Haben Sie Ihre digitale Vision vor Augen? Und kennen auch bereits alle Beteiligten Ihr Zukunftsbild? Spielen KI und Algorithmen eine Rolle, werden Sie bereits vermehrt aus dem Marketing damit konfrontiert? Fühlen Sie sich persönlich mit dem nötigen Know-How ausgestattet oder kommen Sie an Ihre Grenzen? Sind Sie sicher im Umgang mit IT (und neuen Anforderungen, wie aktuell Arbeiten aus dem Homeoffice aufgrund Corona) oder neuen Technologien, digital gesteuerten Fertigungsabläufen, neuen Methoden zur Mitarbeitergewinnung (zukünftige Mitarbeitende, die digitale Prozesse verstehen und weiterentwickeln sollen), modernen Prozessen der Kundengewinnung und digitalen Zugang zu Ihren (Wunsch-)Kunden?

Puh. Viele Fragen, die die Bandbreite der Digitalisierung jedoch deutlich machen.

Kurz durchatmen!

Der digitale Erfolg hängt von einer guten Strategie ab. Die sich Veränderungen und der Zeit anpassen kann. Das scheint vielleicht allen mittlerweile klar zu sein. Digitalisierung bedeutet aber auch, alle Prozessbeteiligte regelmäßig an einen Tisch zusammenzubringen, Qualifikationen zu erhöhen.

Warum?

Um zum Beispiel auf kurzfristig eintretende Marktveränderungen, wie aufgrund von Krisen oder Veränderungen am Weltmarkt reagieren zu können. Hinzu kommen, dass Produktlebenszyklen kürzer werden, Mitarbeitende sich nicht mehr unbedingt langfristig an ein Unternehmen binden und Kunden ebenfalls wechselfreudiger sind in Bezug auf eine Marke. Vielleicht weil der Wettbewerb sich mit Innovationen oder deutlich mehr Sichtbarkeit im Internet, Corporate Influencern mit gutem Personal Branding wie auf LinkedIn einfach besser abhebt?

Selbsteinschätzung und Realität - zwei Welten treffen aufeinander

Fragt man Mitarbeitende, wie im Marketing, gibt es immer noch vielerorts Unterschiede zwischen der Selbsteinschätzung der Entscheider, die sich für digital kompetent halten und der Realität. Letztendlich muss der Chef aber auch nicht alles selbst können, sondern Bedarfe und Notwendigkeiten sehen. Und die richtigen Leute an seiner Seite haben.

Was sind die nächsten Schritte zu einer digitalen Strategie?

Reflektieren Sie in Bezug auf Ihr Unternehmen folgende Fragen. Machen Sie Ihren kurz und knackigen Digital-Engagement-Check:

  • Wie sieht die Kommunikations-, Informations- und Vertrauenskultur im Unternehmen generell aus?
  • Fördern Sie digitale Denkweisen im Unternehmen und sehen in einer digitalen Innovationskultur große Chancen?
  • Gibt es bereits eine Netzwerkkultur im Unternehmen, die den Wissensaustausch der Mitarbeitenden aller Fachbereiche fördert und pflegt?
  • Oder gibt es zu viele interne Richtlinien, die produktive, vernetzte und abteilungsübergreifende Arbeit eher verhindern?
  • Wie sieht es mit WLAN-Hot-Spots aus?
  • Schicken Sie Ihre Mitarbeiter/-innen regelmäßig auf Fortbildungen?
  • Hinterfragen Sie IT-Lösungen kritisch im Unternehmen?
  • Gibt es eine Backup-Strategie der IT und ein Notfallplan?
  • Finden Sie überwiegend Inseldenken vor oder wird die kollektive Intelligenz bereits zusammengeführt.
  • Machen Sie sich stark für die Förderung und Qualifikation Ihrer Mitarbeiter wie in IT- und Marketingabteilungen. Spielen neue Lernmethoden wie E-Learning am Arbeitsplatz oder interne Lern-Workshops bereits eine Rolle?
  • Werden vorhandene Prozesse hinterfragt und denken Sie bereits strategisch und disruptiv in zeitgemäßen Geschäftsmodellen?
  • Wie stellen Sie einen stetigen und bereichsübergreifenden Austausch mit IT, Marketing und anderen Funktionsbereichen sicher?
  • Investieren Sie bereits in Personal, Prozesse, Tools?
  • Ist eine sichere Verarbeitung personenbezogener Daten Ihrer Mitarbeiter/-innen, Bewerber/-innen, Kunden/-innen und Interessent/-innen durch Sie als Verantwortliche/r gewährleistet? (Datenschutz lässt grüßen. Fördert jedoch Vertrauen 😉).
  • Fördern Sie einen Dialog auf Augenhöhe?
  • Kennen Sie die Mitarbeitenden mit ihren Fähigkeiten, Stärken und Schwächen?
  • Übernehmen Sie als Unternehmen bereits Verantwortung in der digitalen Gesellschaft (Corporate Digital Responsibility)?
  • Wie erleben Sie selbst den digitalen Wandel in ihrem Leben?

Die digitale Transformation ist und bleibt eine große Aufgabe. Sie verändert Arbeitsabläufe, Geschäftsmodelle, die Struktur des Unternehmens, von denen alle Abteilungen und Mitarbeiter/-innen betroffen sind. Von der Personalabteilung bis zur Produktion.

Daher: Lösen Sie unbedingt Silos auf, sollten diese noch vorhanden sein. Digitalisierung geht alle im Unternehmen an und braucht Vertrauen und KEINE unendlichen Entscheidungswege. Nehmen Sie die Menschen mit, lösen Sie Ängste und Bedenken auf. Setzten Sie auf Qualifikation. Schaffen Sie eine vertrauensvolle Kommunikations- und Unternehmenskultur und eine Kultur den Miteinanders, in der Potenzialentfaltung der Menschen möglich ist. Nichts ist "fast" schlimmer als verborgenes Potenzial - ein Schatz, der im Stillen vor sich hin glänzt.

Ob Sie Recht haben oder nicht, sagt Ihnen gleich das Licht!

Möchten Sie die obigen Fragen nicht nur mit Ja oder Nein beantworten sondern diesen auf den Grund gehen? Haben Sie Interesse, darüber mit mir ins Gespräch zu kommen? Schicken Sie mir gerne eine E-Mail an sw@werning.com.

Ihre Sandra Wilms
Strategisches Marketing & Kommunikation bei werning.com GmbH