Datenpanne im Impfzentrum Essen

Am 30.07.21 wurden vom Impfzentrum Essen versehentlich die personenbezogenen Daten von etwa 13.000 Bürger/innen per E-Mail weitergeleitet. Doch wie kam es zu diesem Vorfall?

Am Freitag, den 30.07.21 um 13:50 Uhr teilte die Stadt Essen auf ihrer Internetseite mit:

Datenpanne im Impfzentrum Essen: Heute gab es leider eine Datenpanne im Impfzentrum Essen. Etwa 700 Adressaten, die aufgrund der angepassten Öffnungszeiten des Impfzentrums über eine neue Uhrzeit für ihren Termin informiert werden sollten, haben Datensätze mit personenbezogenen Daten erhalten. Wir entschuldigen uns ausdrücklich für diesen Fehler und bitten alle, die diese E-Mail erhalten haben, diese zu löschen. Leider ist es nicht in allen Fällen gelungen, die über das impfzentrum Essen verschickte E-Mail zurückzurufen. Der Datenschutz der Stadt Essen ist bereits eingeschaltet, darüber hinaus wird der Vorfall auch dem Landesdatenschutz gemeldet.

Um welche Daten es sich genau handelte, war zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Mittlerweile steht fest, dass die Datenpanne etwa 13.000 Datensätze umfasst, die versehentlich verschickt wurden - nicht gerade ein "kleiner Vorfall".


Doch wie hätte diese Situation verhindert werden können?

Immer wieder erleben wir es in unserer täglichen Arbeit, dass es in vielen Unternehmen an Aufklärung mangelt, wie genau mit personenbezogenen Daten zu verfahren ist.

Dass man sensible Daten nicht in einen Schaukasten hängt und für alle sichtbar präsentiert, dürfte jedem mittlerweile bewusst sein. Doch sind es oft "Kleinigkeiten", die dann zu einem sogenannten Datenschutzvorfall führen können. Ein typisches Beispiel, welches wir besonders in der vergangenen Homeschooling und -office Zeit häufiger erlebt haben, sind offene E-Mail-Verteiler. E-Mail-Adressen werden versehentlich (oder auch aus Unwissenheit) in das "CC-Feld" und nicht in das "BCC-Feld" eingetragen und schon sind alle E-Mail-Adressen für alle Empfänger sichtbar.

Damit Ihnen so etwas nicht passiert, bieten wir spezielle Sensibilisierungsschulungen in Unternehmen an. Nur wenn Sie und Ihre Mitarbeiter ausreichend geschult im Umgang mit personenbezogenen Daten sind, können Sie das Risiko einer Datenpanne aufs möglichste minimieren.


Mitarbeiter Peter Lücking der Firma werning.com

Peter Lücking

zertifizierter IT-Security Coordinator und Network Administrator

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